Mehr Geld für Flüchtlinge

Nachschlag auch für die drei Eifelkommunen

Nordeifel. Die rot-grüne Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt die Städte und Gemeinden nochmals mit rund 166 Millionen Euro bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Das Geld kommt 2016 zusätzlich zu den rund 1,94 Milliarden Euro, die das Land bereits im Haushalt eingeplant hatte. Damit erhalten die nordrhein-westfälischen Kommunen über die sogenannte FlüAG-Pauschale in diesem Jahr mehr als 2,1 Milliarden Euro. „Auch die Kommunen in der Nordeifel profitieren von der neuerlichen Zahlung“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling. „Für die Stadt Monschau bedeutet das einen Mehrbetrag von rund 140 000 Euro (2016 gesamt: Rd. 1,773 Mio. Euro), für die Gemeinde Roetgen einen Mehrbetrag von rund 90 000 Euro (2016 gesamt: Rd. 1,142 Mio. Euro) und für die Gemeinde Simmerath einen Mehrbetrag von rund 177 000 Euro (2016 gesamt: Rd. 2,261 Mio. Euro).“ Stefan Kämmerling: „Die Kommunen haben in den zurückliegenden Monaten bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation bereits Unglaubliches geleistet.“ Die Berechnungsgrundlage, wie viele geflüchtete Menschen 2015 tatsächlich in den NRW-Kommunen aufgenommen worden sind, sei jetzt nochmals geprüft und angepasst worden. Der sich daraus ergebene Mehrbedarf sei anhand der Bestandszahlen am 1. Januar 2016 errechnet worden.

Quelle: Eifeler Zeitung

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