Grundschule Roetgen wird wieder vierzügig

Zum Foto: Nach wie vor hoch im Kurs: Die Gemeinschaftsgrundschule Roetgen verzeichnet steugende Anmeldezahlen und soll jetzt wieder vierzügig werden.

Zuzüge und Kinder aus Flüchtlingsfamilien zwingen die Schulleitung und den Schulträger zu reagieren

In der Sitzung berichtete Schulleiterin Susanne Bortot, dass zum vergangenen Schuljahr 279 Kinder eingeschult worden seien. Diese Zahl sei inzwischen auf 290 gestiegen, aufgeteilt in exakt 145 Mädchen und 145 Jungen. Im ersten Schuljahr seien 73 Kinder aufgenommen worden, was die Bildung einer Dreizügigkeit bedeutet habe. Tatsächlich aber seien es jetzt bedingt durch Zuzüge und Kinder aus Flüchtlingsfamilien 84 Kinder.

Auch Kinder aus anderen Orten

Auch aus umliegenden Kommunen wurden Kinder an der Grundschule Roetgen angemeldet, zum Beispiel sechs aus Raeren und Kelmis, drei aus Aachen und ein Kind aus der Gemeinde Simmerath. Angesichts dieser Zahl, so die Schulleiterin, „hätte man auch vier Eingangsklassen bilden können“, zumal die verstärkt erforderliche Integrationsarbeit noch eine zusätzliche Herausforderung darstelle. Daher stelle sich jetzt die Frage der Vierzügigkeit (bzw. einer Dreieinhalbzügigkeit), um auf die veränderte Situation zu reagieren. Die Räumlichkeiten wären im Schulgebäude vorhanden.

Für Rainer Nießen (UWG) war der Fall klar, weil die Gemeinschaftsgrundschule schließlich aus der Vierzügigkeit komme. Auch für Bürgermeister Jorma Klauss (SPD) eröffnete sich keine andere Möglichkeit, als dass der Schulträger die Voraussetzungen zur Vierzügigkeit schaffe.

Quelle: Eifeler Zeitung
Text und Foto: Peter Stollenwerk

Gelungener Start für den neuen OGS-Träger

Der neue Träger der Offenen Ganztagsschule (OGS) Roetgen hat eine gelungene Startphase hingelegt. Diesen allgemeinen Eindruck bestätigte jetzt auch der Roetgener Bildungs-, Generationen-, Sozial- und Sportausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Hier zog der neue Maßnahmenträger, In Via Aachen, der vor einem halben Jahr gestartet war, jetzt nach einer „Phase der Anpassung“ eine erste Bilanz seiner Arbeit. 100 OGS-Kinder seien zu Beginn des neuen Schuljahres angemeldet worden, hieß es. Auch neun Flüchtlingskinder, in der OGS auch als Wilki-Kinder (Willkommenskinder) bezeichnet, würden betreut. An der jeweils einwöchigen Betreuungsmaßnahme in den Herbst- und Osterferien hätten jeweils 25 Kinder teilgenommen. Dieses Betreuungsangebot werde auch in den Sommerferien über einen Zeitraum von zwei Wochen angeboten. Ausschussvorsitzender Ronald Borning hielt als Fazit des Berichts fest: „Wir erkennen einen deutlichen Fortschritt gegenüber dem vorhergehenden Träger der OGS.“

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